Mittwoch, 3. Dezember 2008

Core i7 auf 5,55 GHz übertaktet

Weltrekord: Ein Overclocker hat Intels Core i7 Extreme 965 von 3200 MHz Standardtakt mit Hilfe flüssigen Stickstoffs auf 5510 MHz übertaktet.

Für den Rekord wurde laut der CPU-Z-Validation-Datenbank die Platine Rampage II Extreme von Asus verwendet, die mit einem Front-Side-Bus von 190 MHz betrieben wurde. Der frei wählbare Multiplikator der Extreme-CPU wurde auf 29x gesetzt. Drei 1-GByte-DDR3-Speichermodule wurden mit einem Takt von 760 MHz bei Latenzzeiten von CL 8.0-8-8-22 eingesetzt.

Bei dem Prozessor soll es sich um eine Verkaufsversion mit C0-Stepping gehandelt haben, alle vier Rechenkerne waren aktiviert. Die Validierung des Weltrekords wurde am 25. November um 16:35 Uhr durchgeführt. Das Motherboard Rampage II Extreme setzt auf Intels X58-Chipsatz.


Zum Übertakten hat »duck« die Spezialfunktionen der Asus-Platine genutzt. In Echtzeit wurden Takt und Prozessorspannung verändert. Als Betriebssystem kam Windows Vista Home Premium zum Einsatz. Overclocker duck hält bereits den Weltrekord beim Übertakten eines Pentium 4 631, der mit 8180 MHz gelaufen ist.

Quelle: tomshardware.com/de

ASUS: Neue Eee Box mit Intel Celeron statt Atom

Der taiwanische PC-Hersteller ASUS vertreibt mit der sogenannten Eee Box auch einen Desktop-Rechner mit der Technik des bekannten Eee PC. Der Verkauf des Nettop-Rechners läuft derzeit allerdings eher schleppend.

Um die Verkaufszahlen des Gerätes, welches bereits seit vier Monaten in Taiwan und seit Oktober auch in Deutschland verkauft wird, anzukurbeln, möchte ASUS nun eine günstigere Eee Box auf den Markt bringen, die nicht mehr über einen Intel Atom, sondern über einen Intel Celeron-Prozessor verfügt.

Auch wenn der Wechsel vom Atom- auf den Celeron-Prozessor auf den ersten Blick wenig attraktiv wirkt, möchte man damit den Preis für das Gerät drücken. Statt 259 Euro soll der Nettop-Rechner dann nur noch 189 Euro kosten. Davon erhofft man sich deutlich bessere Verkaufszahlen.

Der Einsatz von Celeron-CPUs wird nicht die einzige Änderung an der Eee Box bleiben. Wie es heißt, wird die 80 Gigabyte große Festplatte durch ein Modell mit 120 Gigabyte ersetzt. In Deutschland gibt es die Eee Box nur mit einer Festplattenkapazität von 160 Gigabyte.

Quelle: winfuture.de

SPD und CDU: Einigung bei Online-Durchsuchungen

Bei der Debatte um das neue BKA-Gesetz soll es nun eine Einigung zwischen SPD und CDU geben, mit der es nach der Ablehnung in der letzten Woche auch den Bundesrat passieren kann.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) und hochrangige Vertreter beider Parteien aus Bund und Ländern trafen sich gestern zu einer weiteren Beratung. "Wir haben ein tragfähiges Ergebnis gefunden", sagte einer der Teilnehmer gegenüber der 'Neuen Osnabrücker Zeitung'.

Demnach steht einem Inkrafttreten im Januar 2009, wie es ursprünglich geplant war, nichts mehr entgegen. Streitpunkt war zuvor die so genannte Eilfallregelung, die eine Online-Durchsuchung von Computern in Ausnahmefällen auch ohne die Zustimmung eines Richters möglich machen sollte.

Dieser Passus wurde nun gekippt. Wie die Quelle der Zeitung ausführte, einigte man sich darauf, dass "eine Online-Durchsuchung auch in Eilfällen durch einen Richter angeordnet werden muss".

Weiterhin werde der Schutz des Kernbereichs der Privatsphäre "unter die Sachleitung des anordnenden Gerichts" gestellt. Das heißt, dass ein Richter entscheidet, welche Daten von den Ermittlern ausgewertet werden dürfen. Private E-Mails, die nichts mit dem Ermittlungsgegenstand zu tun haben, sollen so beispielsweise vor den Augen der Polizei verborgen bleiben.

Die erste Auswertung der Daten, auf deren Grundlage der Richter die Entscheidung über ihre Verwertbarkeit trifft, wird von einem Team vollzogen, das aus zwei BKA-Mitarbeitern und einem Datenschutzbeauftragten besteht.

Quelle: winfuture.de

Freitag, 28. November 2008

Sony: Vorerst doch kein Playstation 3-Update 2.53

Sony hat das ursprünglich für den 26.11. angekündigte Playstation 3-Update auf die Version 2.53 zurückgezogen. Der Eintrag auf der amerikanischen Support-Website wurde mittlerweile korrigiert. Es findet sich dort kein Verweis mehr auf die Version 2.53 sondern im Changelog für die aktuelle Version 2.52 wird lediglich erwähnt, dass die Unterstützung von Adobe Flash 9 für die Vollbild-Darstellung im internen PS3-Webbrowser bald kommen soll.

Da das Update nicht wie sonst üblich auch an anderer Stelle direkt vom Sony-Entwickler-Team angekündigt worden war, ist davon auszugehen, dass es sich bei dem inzwischen gelöschten Eintrag auf der Support-Website um einen Fehler gehandelt hat.

Quelle: areadvd.de

Neuer Wii-Controller für die PS3 (Video)

Seit langer Zeit wird darüber spekuliert ob Sony oder Microsoft als erstes auf den erfolgreichen Zug der Wii, mit ihrem Bewegungs-Controller aufspringen werden. Nun sieht alles danach aus, als ob Sony der erste HD-Konsolen-Entwickler ist.

Sixense Truemotion soll den Erfolg der Wiimote auf die PlayStation 3 bringen und es wäre nicht Sony wenn sie es nicht etwas besser machen würden.

Die Genauigkeit gegenüber bei Sixense Truemotion scheint gegenüber der Wiimote deutlich besser zu sein, wodurch genauere Erfassung der Bewegungen ermöglicht werden.

Zwei Videos der Demonstration und ein Zusammenschnitt könnt ihr unter sixense.com finden.


Quelle: game7.de

Schenker mit mobiler Quadcore-CPU

mySN Schenker rüstet auf. Ab sofort können alle 17 Zoll Gamer „mySN XMG7“ mit Intels neuem Vierkern-Prozessor ausgestattet werden. In der obersten Liga spielt der Core 2 Extreme QX9300 mit 4 x 2,53 GHz, 12 MB L2-Cache, 1066 MHz FSB und wählbarem Multiplikator mit.

Für den Einbau dieses mobilen Vierkerners werden 957 Euro berechnet. Auch der Core 2 Quad Q9100 wird auf Wunsch für 795 Euro extra verbaut.



Quelle: notebookjournal.de

Toshiba: Business-Notebook mit 17 Zoll

Die Zielgruppe für ein 17-Zoll-Business-Notebook dürfte aufgrund des höheren Gewichts begrenzt sein; dennoch bringt Toshiba das Satellite Pro L350-16J explizit für diejenigen Geschäftskunden auf den Markt, die mehr Fläche benötigen. Das 16:10-Display (WXGA+) des neuen Satellites stellt 1440 x 900 Bildpunkte dar, die Helligkeit gibt der Hersteller mit 200 Candela an. Grafik-Herzstück ist Intels GMA-4500M-Chip.

Als Prozessor dient ein Dual-Core T3200 mit 2 GHz Taktrate (667 MHz Frontsidebus, 1 MByte L2-Cache), 3 GByte DDR2-RAM sind ab Werk verbaut; auf bis zu 4 GByte ist der Arbeitsspeicher auszubauen. Als Massenspeicher setzt Toshiba eine 250-GByte-Festplatte ein. Auch die weitere Ausstattung ist für den Business-Einsatz gedacht: Über WLAN (802.11b/g), ein Dual-DVD-Brenner, Fast-Ethernet, einen ExpressCard-Steckplatz und drei USB-Ports verfügt das L350 unter anderem. Die integrierte VGA-Webcam soll zusammen mit einer Gesichtserkennungs-Software auch als Zugangsschutz dienen.

Toshiba gibt auf das knapp über 3 Kilo schwere Satellite Pro L350-16J zwei Jahre Garantie; der Preis für die Standard-Version beträgt 750 Euro.

Quelle: tomshardware.com/de

Microsoft bereinigt 1 Million PCs von falscher Anti-Spyware

Microsoft hat nach der letzten Aktualisierung seines Malicious Software Removal Tools (MSRT) am 11. November innerhalb von 10 Tagen fast 1 Million Windows-PC von so genannter Scare-Ware bereinigt. Scare- oder Schreck-Ware versucht, Anwender beim Besuch von Webseiten mit gefälschten Warnungen über Infektionen zum Kauf zweifelhafter Antispyware- und Antivirenprodukten zu bewegen.
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Die Software weist in der Regel jedoch keine Funktion auf, sondern meldet nach der Installation eine erfolgreiche Desinfektion des PCs – unabhängig davon, ob er nun wirklich befallen ist oder nicht. Offenbar verspricht das Geschäftsmodell mit dem Verkauf solch meist aggressiv beworbener Software derart hohe Einnahmen, dass derzeit eine regelrechte Welle zu verzeichnen ist.

Besonders schreckhaft sind nach Angaben von Microsoft offenbar die US-Amerikaner. Auf sie entfallen allein 550.000 der gelöschten Scare-Ware-Installationen. Darauf folgen Großbritannien mit 74.343, Frankreich mit 47.581 und Deutschland mit 43.347 Desinfektionen.

Mit dem letzten Update seines MSRT hatten die Redmonder erstmals Signaturen für die Scare-Ware-Familie FakeSecSen eingeführt, die sich dem Anwender unter anderem mit vielversprechenden Namen wie Vista Antivirus 2008, Ultimate Antivirus 2008, Windows Antivirus 2008 und XPert Antivirus präsentiert. Microsoft hat in den USA auch bereits Klage gegen die Hersteller solch dubioser Software eingereicht.

Wie man Schreck-Ware erkennt, sich davor schützt und sie im Fall der Fälle beseitigt, erklärt der Artikel "Scharlatane und Hochstapler" auf heise Security.

Quelle: heise.de

Preissenkung: Radeon HD 4870 soll günstiger werden

Während das Weihnachtsgeschäft allmählich in die heiße Phase übergeht, werden Radeon-HD-4870-Grafikkarten von AMD im Preis gesenkt.
Die Radeon HD 4870 soll günstiger werden. (Bild: PCGH)

Mit der Geforce GTX 260-216 und dem Geforce-Treiber 180.48 WHQL hat Nvidia im Preisbereich um 250 Euro gegenüber AMD spürbar aufgeholt und zudem die Preise gesenkt, was den Hersteller nun dazu bewogen haben soll, die Preise für die Radeon HD 4870 im Weihnachtsgeschäft nach unten anzupassen. Um 20 US-Dollar sollen entsprechende Karten günstiger werden, europäische Kunden sollen beim Kauf einer Radeon HD 4870 zukünftig 15 Euro sparen können.

Glaubt man Fudzilla, hat die Preissenkung auch mit PhysX zu tun, dass im PC-Spiel Mirror's Edge ausführlich Verwendung finden soll und von AMD im Gegensatz zu Nvidia nicht unterstützt wird.

Quelle: pcgameshardware.de

Monopol-Verfahren: Intel wirft EU Rechtsbruch vor

Intel wehrt sich Vorwürfe der EU-Kommission wonach der weltgrößte Halbleiterhersteller seine marktbeherrschende Stellung in Europa ausgenutzt haben soll, um dem Konkurrenten AMD das Leben schwer zu machen.

Die EU-Kommission hatte Untersuchungen eingeleitet, weil es Hinweise gab, dass Intel mit verschiedenen Handelspartnern Exklusiv-Deals geschlossen hatte. Intel soll mit niedrigeren Einkaufspreisen gelockt haben, wenn der jeweilige Händler dafür auf den Vertrieb von AMD-CPUs verzichten würde.

Wie jetzt bekannt wurde, hat Intel deshalb beim Court of First Instance der Europäischen Gemeinschaft Protest gegen die Untersuchung der EU eingelegt. Unter anderem beklagte der Konzern die Weigerung der Kommission bestimmte Dokumente beizubringen, die sich direkt auf die Vorwürfe beziehen.

Intel will auf Basis dieser Papiere offenbar seine Verteidigung aufbauen. Das Unternehmen verlangte 30 Tage Zeit, um in angemessener Weise auf die Dokumente zu antworten. Die EU-Kommission soll zudem die Kosten übernehmen. Intel bezweifelt nach eigenen Angaben die rechtlichen Grundlagen einiger Entscheidungen aus dem Verfahren, weil man sich angeblich nicht ordnungsgemäß verteidigen kann.

Intel behauptet außerdem, die Entscheidungen der EU-Ermittler seien in ihren Grundzügen illegal, weil sie der EU-Kommission die Weiterführung von diskriminierenden und unzureichenden Ermittlungen erlauben. Intel werde durch die jetzige Form der Ermittlungen das Recht der Verteidigung verweigert.

Die EU erklärte, dass die Ermittlungen trotz der Beschuldigungen Intels weiter gehen sollen. Man werde außerdem die eigene Sicht der Dinge vor dem Court of First Instance verteidigen. Man hoffe auf eine baldige Entscheidung des Gerichts, auch was die Erkenntnisse aus der Untersuchung von Intels Geschäftsgebahren angeht.

Intel soll unter anderem mit der deutschen Elektronik-Kette Media-Markt/Saturn jahrelang exklusive Verträge abgeschlossen haben, wodurch es in den Märkten der beiden bekannten Marken fast ausschließlich Systeme mit Intel-Prozessoren gab.

Quelle: winfuture.de
 
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